Die Sachensammler aus Hoffenheim – Pfingstferiencamp voller Kreativität

5. Juli 2021

14 Kinder mit und ohne Handicap waren angemeldet für das Pfingstferienangebot von inklusiv aktiv im Anpfiff ins Leben-Pavillons in der vergangenen Woche, welches durch die Atelier- und Werkstattpädagogin Sarah Spieler durchgeführt und von den Anpfiff-Koordinatorinnen Dorothea Müller und Nicola Junghans begleitet wurde.

Beim ersten Feriencamp seit vielen Monaten konnten sich die Kinder in Hoffenheim als „Sachensammler“ ausprobieren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Projekt, welches unter dem Motto „Kunst ohne Dach“ stattfand, gab den Kindern die Möglichkeit, neue Materialien kennenzulernen und neue Techniken auszuprobieren. Dabei konnten sie sich künstlerisch frei entfalten.

Auch wenn das Motto „Kunst ohne Dach“ witterungsbedingt nicht jeden Tag umsetzbar war, hatten die Kinder in den Räumen des Anpfiff ins Leben-Pavillon sehr viel Spaß. Durch die aufeinander aufbauenden vier Tage zog sich ein roter Faden: Zum Auftakt sammelten die Kinder im Wald allerlei Gegenstände, die sie entdeckten.

Mit diesen wurden in der Werkstatt „Waldgestalten zum Leben erweckt“, so Workshop-Leiterin Sarah Spieler. Hierbei übten sich die Kinder in vielerlei neuen Methoden wie z.B. dem Bohren, Gipsen und Nageln, erhielten neue Erkenntnisse über das Material und neue Techniken zum Verbinden von Gegenständen. Schnell merkten die Kinder, wie wichtig es dabei ist, sich gut miteinander abzusprechen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Aus den gesammelten Gegenständen resultierten durch die Werkstattarbeit beispielsweise Häuser für Hamster, Raketen oder auch ein „Stockmann“, welchen Alexander (9) aus Tannenzapfen und einem Stock gestaltete. „Es macht sehr viel Spaß und es ist sehr toll, dass man viel alleine arbeiten darf. Ich wusste nicht, dass es so viele Dinge im Wald gibt, aus denen man schöne neue Dinge erschaffen kann“, erzählt er.

Auch Emma (8) bereitete das Projekt sehr viel Spaß: „Ich habe das Schnitzen und viel über die Naturpigmente gelernt“.

In weiteren Einheiten beschäftigten sich die Kinder mit den Themen „bewegte Kunst“, sowie mit den Elementen Luft, Wasser und Erde. „Das Projekt spricht durch unterschiedlichste Dinge unterschiedliche Kinder an und man erlebt immer wieder Überraschungen.

Die Werkstattarbeit ist sehr offen und es ist nichts klassisch vorgegeben, sodass man der eigenen Art nachgehen darf und die Erwachsenen immer neue Impulse setzen können. Dabei ist nicht das Ergebnis das wichtige, sondern das was dazwischen passiert“, fasst Sarah Spieler den Gedanken hinter dem Projekt zusammen.

Finanziell unterstützt wurde „Kunst ohne Dach“, wie viele andere Projekte und Camps von „inklusiv aktiv“, vom Familienunternehmen AMIS Maschinen-Vertriebs GmbH aus Zuzenhausen.

„Als langjähriger Partner, der für nachhaltige Lösungen für Zerkleinerungstechnik und Recycling steht, liegt uns die Förderung eines solchen Projekts, bei denen Kinder aus der Region aktiv und kreativ werden können, besonders am Herzen.“

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