Zerkleinerung
von Paletten mit dem
Paletten-Schredder

Eine von vielen Anwendungen für Einwellen-Shredder ist das Zerkleinern von Holz- und Kunststoff-Paletten. Durch den Einsatz spezieller Maschinen können die Paletten-Abfälle wirtschaftlich aufbereitet und für das Recycling vorbereitet werden.

Einwellen-Shredder für Holzpaletten

Aufgabe des Einwellenshredders ist es, das Holz zu zerkleinern und anschließend die Nägel zu separieren.

Dies erfolgt zuverlässig über einen Einwellenshredder mit lastabhängig gesteuertem Vorschub, der die Paletten dem Rotor zuführt. So ist der Rotor in der Lage, die komplette Palette zu zerkleinern, ohne dass die konkav ausgeführten Messer dabei beschädigt werden.

Das unter dem Rotor befindliche Lochsieb verfügt für diese Anwendung standardmäßig über eine Lochung von 25 – 40 mm, um die Nägel bestmöglich vom Holz zu trennen. Das zerkleinerte Material wird in den meisten Fällen über ein Förderband ausgetragen, über dem ein in der metallfreien Zone befindlicher Überbandmagnet montiert ist.

Dank dieses Magneten lassen sich die Nägel schnell und nahezu vollständig vom Holz trennen. Optional kann zusätzlich eine Magnetrolle in das Förderband eingebaut werden, die mögliche, restliche FE-Metalle separiert.

Die Hackschnitzel können beispielsweise direkt für eine Hackschnitzelheizung verwendet oder in einer nachgeschalteten Schneidmühle für die Weiterverarbeitung zu Briketts oder Pellets nachzerkleinert werden. Für diese Anwendung sind v.a. die Zerkleinerer / Maschinen aus unseren ZWS- und ZHS-Baureihen geeignet.

Einwellen-Shredder für Kunststoffpaletten

Da die direkte Aufgabe von Kunststoffpaletten in eine Schneidmühle eine äußerst hohe Belastung mit einhergehend starken Stromspitzen für den Betrieb der Maschine bedeutet, bietet die Vorzerkleinerung auf einem Einwellenshredder zahlreiche Vorteile – nicht zuletzt wegen möglichen Störstoffen.

Die Kunststoffpaletten werden standardmäßig mit einem groben Sieb mit einer Lochung von 40 – 80 mm vorzerkleinert und danach auf einer Schneidmühle auf die erforderliche Endfeinheit von 8 – 12 mm nachzerkleinert.

Unsere Produkte aus der ZHS- und ZPS-Baureihe sind ideal für diesen Anwendungsfall.

Unser Zerma-Neumaschinenprogamm umfasst zahlreiche Baureihen, die für unterschiedliche, kundenspezifische Anforderungen konzipiert sind:

  • Baureihe ZBS: kompakte Einwellenshredder ohne Hydraulikschieber für kleine Klumpen oder Ausschussteile aus der Spritzguss-, Extrusions- und Blasformindustrie
  • Baureihe ZSS / ZPS: universelle Einwellenzerkleinerer für Anwendungen aus der Recycling-, Spritzguss-, Extrusions- und Blasformindustrie
  • Baureihe ZWS: Einwellenshredder zur Zerkleinerung von Holz und leichten Kunststoffabfällen
  • Baureihe ZHS: Einwellenzerkleinerer baugleich mit ZWS-Baureihe, jedoch mit höherer Leistung für höhere Durchsätze und stärkere Beanspruchungen
  • Baureihe ZIS: Einwellenschredder zur Zerkleinerung von großvolumigen Hohlkörpern
  • Baureihe ZXS: Einwellenzerkleinerer für hohe Durchsatzleistungen und schwerste Beanspruchungen v.a. in Recyclingbetrieben
  • Baureihe ZCS: Kompakte Kombimaschine bestehend aus Einwellenshredder und Schneidmühle
  • Baureihe ZTTS: Schredder zur Zerkleinerung von PKW- und LKW-Reifen
  • Baureihe ZRS: Einwellenzerkleinerer für dickwandige Rohre mit einer Länge von bis zu 6 m und einem maximalen Durchmesser von 1200 mm

Zustand

Hersteller

Material

Gesamtleistung

Aktuelle Angebote

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    Einwellenzerkleinerer ZERMA ZWS 600 SMART

    ZERMA
    15 kW - 30 kW
    • Holz
    • Kartonage
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    Einwellenzerkleinerer ZERMA ZWS

    ZERMA
    18,5 kW - 180 kW
    • Holz
    • Kartonage
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    Einwellenzerkleinerer ZERMA ZHS

    ZERMA
    30 kW - 180 kW
    • Kunststoffe
    • Kartonage
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    Einwellenzerkleinerer ZERMA ZPS

    ZERMA
    37 kW - 110 kW
    • Kunststoffe
    • Holz
    • Kartonage
    • Sonstiges

Technische Daten / Beschreibung

  • in Rotortaschen verschraubte Messerhalter
  • konkave, wendbare Schneidkronen
  • einstellbare Statormesser (außer ZWS Smart)
  • leistungsstarke Hydraulik (außer ZBS) für hohe Durchsätze
  • überdimensionierte Lagerung
  • stabile Getriebe mit hohem Drehmoment
  • Gehäuse aus robuster Stahl-Schweiß-Konstruktion
  • geräuscharmer, vibrationsfreier Antrieb über Keilriemen und Getriebe (außer ZBS)
  • segmentierter Hydraulikschieber und Boden (Baureihe ZWS und ZHS)
  • Turbohydraulik = Eilgang des Hydraulikschiebers in der Rückwärtsbewegung (Baureihe ZWS und ZHS, ab Modell 1400)
  • hydraulisch schwenkbarer Siebkorb (außer ZWS und ZBS)
  • SPS-Steuerung für den vollautomatischen Betrieb
  • zahlreiche Optionen wie z.B. Rotorkühlung, verschiedene Messer und Trichter, verschleißfeste Rotoraufpanzerung usw.

Funktionsweise

Das zu zerkleinernde Material wird über den Einfülltrichter aufgegeben. Anschließend wird das Material über den Hydraulikschieber dem Rotor zugeführt und zwischen den Rotor- und Statormessern zerkleinert. Der Hydraulikschieber wird lastabhängig von der Stromaufnahme des Antriebsmotors gesteuert. Das unterhalb dem Rotor befindliche Sieb entscheidet – neben den Abmessungen der Rotormesser selbst – über die Endkorngröße. Das zerkleinerte Material kann optional über ein Förderband, eine Austragsschnecke oder Absauganlage abtransportiert werden.

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